<Ihr Titel

 

Die Gründerjahre

Die Geschichte der Firma GOWI beginnt im Jahr 1825 in Graz. Es war die Zeit der Vorindustrialisierung und in ganz Europa veränderten immer mehr neue Erfindungen und Ideen das Leben der Menschen grundlegend. Trotz der Vielzahl an Neuerungen war die Wirtschaft in der Steiermark vor allem vom Handwerk geprägt. Die umliegenden Berge waren reich an Erz und so entstanden schon im Mittelalter unzählige metallverarbeitende Betriebe in Graz.

In dieser Zeit wuchs auch Alois Witiz auf, der 1825 als junger Gürtlermeister eine eigene kleine Werkstatt eröffnete. Dort produzierte er vor allem Haushaltsartikel, doch bereits 1829 wurden nebenbei erste Spielzeuge aus Blech hergestellt. Die Geschäfte gingen gut und so erlernte auch sein Sohn Gottfried Witiz das Handwerk der Blechbearbeitung. Als er 1869 seinen Meistertitel erhielt, übernahm er den väterlichen Betrieb, den er in der Folgezeit maßgeblich prägte.

Die Ära Gottfried Witiz – Der Mann mit dem Ohrring

In den Folgejahren baute Gottfried Witiz das Unternehmen Schritt für Schritt aus. Er versuchte sich immer wieder an neuen Produkten und modernisierte die Werkstatt.  Im Jahr 1888 hatte er die Firma so sehr vergrößert, dass er in die Klosterwiesgasse umziehen musste, die für fast hundert Jahre die Heimat des Unternehmens bleiben sollte. Nur ein Jahr später eröffnete er am Jakominiplatz, einem der belebtesten Orte in Graz, einen eigenen Laden, in dem die Produkte von Gottfried Witiz angeboten wurden.

Um 1900 hatte sich die Firma vom kleinen Handwerksbetrieb des Vaters zu einem der angesehensten blechverarbeitenden Betriebe in Graz entwickelt. 1902 war auch die Stadtverwaltung auf die zuverlässige Arbeit des Spenglermeisters und seiner Mitarbeiter aufmerksam geworden und versorgte das Unternehmen bis zum Ausbruch des ersten Weltkriegs regelmäßig mit Aufträgen. Auch Gottfried Witiz selbst war zu einer angesehenen Person in Graz geworden. Auf einem Portrait aus dieser Zeit ist er mit einem goldenen Ohrring zu sehen, ein Ehrenzeichen, das nur besonders angesehene Bürger tragen durften.

 

Kriegerische Zeiten - Mit ruhiger Hand durch die Krise

1914, kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges, verstarb Gottfried Witiz im Alter von 70 Jahren. Sein Sohn Oskar führte das Familienunternehmen in dritter Generation weiter. Aufgrund der großen Bekanntheit und wohl auch zu Ehren seines verstorbenen Vaters behielt Oskar Witiz den alten Firmennamen „Gottfried Witiz“ bei.

Die Firma wollte sich fortan verstärkt als Spielwarenproduzent etablieren, doch bevor Oskar Witiz die Firma richtig übernehmen konnte, brach am 3. August 1914 der Erste Weltkrieg aus. Für vier Jahre wurde das Unternehmen den militärischen Bedürfnissen unterworfen und viele Arbeiter an die Front geschickt. Als 1918 schließlich die Waffen schwiegen, herrschte in Österreich politisches und wirtschaftliches Chaos. Der Friedensvertrag hatte der metallverarbeitenden Industrie schwere Sanktionen auferlegt. So dauerte es einige Jahre, ehe sich die Firma Gottfried Witiz von den Folgen des Krieges erholt hatte.

Die Firma wuchs wieder und überstand dank ihrer besonnenen Vorgehensweise auch die Weltwirtschaftskrise von 1928. Mittlerweile hatte sich vor allem das Blechspielzeug so sehr etabliert, dass sich Oskar Witiz in den Grazer Adressbüchern als Spielwarenproduzent führen ließ.

Vom Spielzeughersteller zum kriegswichtigen Unternehmen

Im Jahr 1938 wurde Österreich in Deutschland eingegliedert. Zunächst änderte sich für die Firma Gottfried Witiz nur wenig und der Betrieb konnte in seinen gewohnten Bahnen weitergeführt werden. Als jedoch am 1. September 1939 mit dem Einmarsch in Polen der Zweite Weltkrieg ausbrach, übernahmen das Militär und die Nationalsozialisten die Kontrolle über die Grazer Wirtschaft. Die Firma Gottfried Witiz wurde zum kriegswichtigen Rüstungsbetrieb erklärt und musste bis Kriegsende Messgeräte für die Produktion von Granaten herstellen.

Als Oskar Witiz 1942 verstarb, übernahm seine Tochter Christine gemeinsam mit ihrem Ehemann Leopold Schuster das Unternehmen und führte es durch diese besonders schwierigen Zeiten.

Als die Alliierten im Mai 1945 die Kontrolle über Graz übernommen hatten, war die Firma Gottfried Witiz weitgehend unbeschädigt. Um Flüchtlingen Zuflucht zu gewähren, wandelte Christine Schuster die leerstehenden Lagerräume der Firma in Wohnungen um. Erst 1946 konnte die Firma erstmals wieder Metallwaren produzieren, die für den Wiederaufbau der zerstörten Stadt dringend benötigt wurden. An die Produktion von Spielwaren war zu dieser Zeit noch nicht zu denken.


Qualität

Umweltfreundlich: Bereits in den 80er Jahren begann GOWI damit, seine Materialien bewusst  auszuwählen und auf eine umweltverträgliche und lizenzierte Entsorgung  zu achten. Der schonende Umgang mit Ressourcen ist heute mehr denn je  gefordert.

Langlebig:

GOWI Spielzeug ist robust und formstabil, farbecht und erhält die  Spielfreude auch über viele Jahre hinweg. Die unverkennbaren Motive und  Designs sind über Generationen hinweg bekannt. Tradition und Wert sind  hier untrennbar vereint!

Modernes Design:

Kundenwünsche stehen bei GOWI im Vordergrund und Anregungen werden stets gerne aufgegriffen. Auf der einen Seite sanfte runde Formen, auf der anderen Seite die leuchtenden Farben des satten Regenbogens. Einzigartig in ihrer Zusammenstellung lassen GOWI Produkte seit Jahrzehnten Kinderaugen strahlen.

Unbedenklich:

GOWI Spielzeug besteht in erster Linie aus den Kunststoffgrundkomponenten Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP), die in jeder Hinsicht als völlig unbedenklich eingestuft werden. Unsere langjährigen und verantwortungsbewussten Lieferanten halten sich gewissenhaft an die gesetzlich verordnete REACH Kunststoffrichtlinie und somit sind Weichmacher, Phthalate, PVC oder Bisphenol A kein Thema in der Produktbe- und -Verarbeitung.

Geprüft und zertifiziert:

GOWI betreibt seit 2010 eine eigene Qualitäts- und Wareneingangskontrollabteilung. Akkreditierte Prüfinstitute testen unsere Produkte in Angleichung zur Aktualität der Spielzeugrichtlinie in regelmäßigen Abständen. So kann Qualität gelebt werden und gleichbleibend hohe Produktsicherheit gewährleistet bleiben.


 

Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!

E-Mail
Anruf