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ü Prävention und kognitive Aktivierung gegen Demenz


Mit zunehmendem geistigem Abbau in Folge einer Demenzerkrankung ist der Betroffene immer weniger in der Lage kombinierte Denkprozesse auszuführen. Es fällt ihm zunehmend schwerer Probleme auf einer hypothetischen Ebene zu lösen und im weiteren Verlauf kann er immer weniger mehrere Dimensionen einer Situation beachten. Das Vorstellen einer kompletten Handlung auf gedanklicher Ebene wird immer weniger möglich und im weiteren Abbauprozess fällt diese Funktion ganz aus. In Folge verliert der Betroffene seine Selbständigkeit und wird von Pflege abhängig.

 

Geht man von den derzeitigen demographischen Entwicklungen aus, kann abgeleitet werden, dass bis zum Jahr 2030 die Zahl der 60-Jährigen und älteren Menschen von ca. 20 Millionen auf 28 Millionen ansteigt. (vgl. Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend 2007) Mit der steigenden Lebenserwartung, steigt auch das Risiko an Demenz zu erkranken, denn der Risikofaktor Nummer 1 dafür ist das Alter. Nach verschiedenen Schätzungen ist zu erwarten, dass bis zu 30% der Menschen, die das 65. Lebensjahr überschritten haben, eine Demenz entwickeln (vgl. Beyreuther 2002).

 

Nur durch ein frühzeitig beginnendes präventives oder rechtzeitig einsetzendes kuratives Training kann, kombiniert mit medikamentöser Therapie, der Abbauprozess verlangsamt oder zeitlich begrenzt gestoppt werden und der Erhalt der weitgehenden Selbständigkeit unterstützt werden. Während im präventiven Ansatz und bei leichter Demenz Papier-Bleistift gestützte Programme im Vordergrund stehen sind bei mittelgradiger, im Übergang zur schweren Demenz, materialgestützte Ansätze hilfreich. Hier leistet das Pertra-Aktivierungsset eine wichtige Funktion. Das seit Jahrzehnten erfolgreich in der Entwicklungsförderung bei Kindern eingesetzte Material erfüllt, in seiner, speziell auf den Einsatz bei Demenzkranken, zusammengestellten Koffern, die Brückenfunktion zwischen kognitiven Problemlösungsansätzen und Materialorientierten Trainingsansätzen. Spezifische Aufgabenstellungen für die kognitive Aktivierung von Demenzerkrankten werden visualisierend durch das ausgewählte Pertra-Material unterstützt. Der Betroffene kann sich bei der Lösung der Aufgabe auf seine eigene Betrachtungsweise beziehen. In der handelnden Auseinandersetzung kann der Betroffene Zwischenschritte zur Aufgabenlösung ausprobieren und wenn nötig wieder verwerfen, ohne die Aufgabe aus dem Auge und Gedächtnis zu verlieren. In der Praxis wird das Material gut angenommen und in seiner visualisierenden, unterstützenden Wirkung als sehr hilfreich erfahren.

 

Koffer 1: Räumlich-konstruktive Elemente und Ziffern geben die Möglichkeit zur differenzierten Aufgabengestaltung. Einfache Merkfähigkeitsaufgaben, sequentielle Wahrnehmungsaufgaben und komplexe Konstruktionsaufgaben fördern die Gegenwartsdauer und die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Reizen im Arbeitsgedächtnis.

  

Koffer 2: Durch das Zuordnen der farbigen Einlegebrettchen oder der Perlen nach bestimmten Merkmalen wird das regelsuchende (konvergente) Denken abverlangt, die Leistungen zur Seriation, Klassifikation und das logische Denken werden gefördert. Die Merkmalsuche ist eine wichtige Voraussetzung für zielgerichtetes Handeln. Oft wird die Merkmalsuche zu früh abgebrochen und die Gleichheit oder Unterschiedlichkeit der Objekte in der Aufgabenstellung nicht in ihrer Gesamtheit erfasst. 




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